Augenlidstraffung
Das Alter bringt so viele Dinge mit sich, die von vielen Menschen als nicht so ganz gut befunden werden. Mit der wachsenden Lebenserfahrung, die ein hohes Alter mit sich bringt, kommt es aber auch zu einigen anderen eher unschönen Dingen. Zum Beispiel kann man sich nicht mehr so gut sportlich betätigen oder Treppen steigen und vieles mehr. Doch bevor dies eintritt, tritt leider die Fältchenbildung ein. Im Gesicht werden dich Lachfalten deutlich sichtbar, der gesamte Körper verändert sich im Allgemeinen.
Viele haben dann vor allem damit zu kämpfen, dass die Augenlider erschlaffen. Mit dem Alter entstehen die unbeliebten Schlupflieder. Die Haut am Auge verliert, wie so ziemlich jeder Teil der Haut, im Alter seine Spannkraft. Einige Menschen haben auch schon in jungen Jahren mit zu kleinen Augen zu kämpfen, dass die Schlupflider schon immer da sind. Besonders ästhetisch sehen sie nicht aus. In unserer heutigen Gesellschaft gibt es allerdings viele Mödlichkeiten die schlaffen Augenlider los zu werden. Dies kann mittels Cremes oder einer OP geschehen. Natürlich sind Cremes nicht ganz so gefährlich, dennoch ist die Methode einer Augenlidstraffung immer noch am effektivsten. Denn Cremes können vielleicht Feuchtigkeit spenden, damit die Haut firscher aussieht, sie können allerdings nicht das Gewebe herstellen dass durch das Alter langsam erschlafft ist.
Allgemeine Informationen zur Augenlidstraffung
Natürlich kann man nicht einfach in eine Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie gehen und eine OP zur Straffung der Augenlider verlangen. Grundsätzlich muss man vorher über mögliche Risiken und den Ablauf des Eingriffs als Patient bescheid wissen. So ein Eingriff zur Korrektur des äußeren Erscheinungsbildes ist nämlich ziemlich riskant und auch teuer. Meistens wird eine solche Operation ambulant, das heißt man wird am selben Tag der OP noch entlassen, durchgeführt. Die Kosten sind von Klinik zu Klinik unterschiedlich. Meist liegt der Preis bei ca. 1.200 bis 2.000 Euro für die Korrektur. Da dieser Eingriff nicht zwingend notwendig ist, bezahlt ihn die Krankenkasse in keinem Fall. Man muss für die Kosten also selbst aufkommen, da es eine freiwillige Operation ist. Hier gibt es auch eine Ausnahme, wenn der Patient oder die Patientin durch die Schlupflider ein beeinträchtigtes Sehvermögen hat, dann werden die Kosten auch erstattet. Natürlich sollte man sich vorher gründlich überlegen ob man wirklich bereit für einen solchen Eingriff ist oder das “älter werden” nicht akzeptieren will.
Ablauf
Nachdem man gründlich über die Operation nachgedacht ist und bereit für diese ist, kann man eine Klinik aufsuchen in der man sich erst einmal ein Gespräch für eine Beratung geben lässt. In dieser Beratung wird man über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Wie eine OP genau abläuft erfährt man dort auch. Wenn der oder die Patient/in sich dann vielleicht nicht mehr ganz sicher ist, ob dieser Eingriff wirklich das richtige ist, der sollte vielleicht zu einem weiteren Beratungsgespräch kommen. In einigen der vielen Kliniken für Plastische und Ästhetische Chirurgie wird sogar angeboten, dass ein Bild vor der OP und eines nach der OP gemacht wird. So wird auch dem Patienten durch den direkten Vergleich, das Ergebnis erst richtig deutlich.
Nachdem alle Vorbereitungen getroffen sind und der OP Termin vor der Tür steht, müssen die Linien an denen der Schnitt gemacht werden soll auf das Augenlid aufgezeichnet werden. Dies muss unbedingt im Sitzen geschehen, da das Auge im Liegen selbstverständlich so oder so etwas straffer aussieht. Dann kommt es zur Betäubung. Je nach Klinik und je nach Preis der Operation ist es unterschiedlich, wie diese durchgeführt wird. Einige wenige Kliniken bieten eine Vollnarkose an, doch eine örtliche Betäubung im Augenbereich ist eher üblich. Mit einem Skapell wird dann an den vorgezeichneten Linien entlang geschnitten. Dabei wird Fett entfernt und das Augenlid wird sozusagen gestrafft. Bevor die Betäubung nachlässt, wird die Wunde zugenäht.
Nach der Operation
Natürlich gibt es nach der Operation einige unschöne Dinge, die man miterleben muss, dennoch muss man aber an das Ergebnis denken. Die Wunde wird schon ein paar Stunden nach dem Eingriff anschwillen. Um die Augen herum werden auch einige Blutergüsse entstehen. Jetzt heißt es Kühlen und das bis zu vier Wochen lang. Natürlich sieht das nicht schön aus, wenn fast vier Wochen lang der Bereich um die Augen blau und angeschwollen ist, doch nach der ganzen Tortur hat man ein schönes Ergebnis und keine Schlupflider mehr. Die Fäden werden ca. eine Woche nach der Operation gezogen.
Natürlich bleibt bei Interessierten an diesem Eingriff die Frage, ob eine Narbe zu sehen bleibt. Die Ärzte, die solche OPs durchführen sind meistens Fachärtze in dem Gebiet Plastische und Ästhetische Chirurgie. Das heißt, sie wissen was sie tun und deshalb wird der Schnitt so geschickt platziert, dass die Narbe bei geöffneten Augen überhaupt nicht zu sehen ist. Natürlich ist dies nur gewährleistet, wenn die OP wirklich ein Facharzt in diesem Gebiet durchgeführt hat. Hier gilt also auch, wer etwas mehr bezahlt hat auch am Ende ein besseres Ergebnis.
Risiken
Bei jedem Eingriff bei dem in irgendeiner Weise etwas am Körper verändert wird, kann es zu Risken kommen. Risiken können zum Beispiel sein, dass Fehler bei der Operation gemacht werden könnten. Ärzte sind eben auch nur Menschen und dort kann es auch zu Fehlern kommen. Des Weiteren kann die Schwellung unnatürlich groß werden und es können trotz des zugenähten Schnittes Nachblutungen entstehen. Manche Patienten haben Angst, dass die Augen zu sehr gestrafft werden könnten, dass man die Augen wohlmöglich nicht mehr schließen könnte, doch dies kann in keinem Fall passieren. Auch während der OP bleibt der Augapfel und alles was mit dem Auge zutun hat unversehrt.
Alles in allem kann man sagen, dass eine Augenlidstraffung zunächst einmal eine grundlegende Zufriedenheit mit sich selbst (wieder) herstellt. Das älter werden und die vielen Falten die man mit der Zeit bekommt werden durch eine kleine Korrektur verbessert. Man fühlt sich wieder jünger und ist selbstbewusster in seinem ganzen Auftreten. Dies ist natürlich nicht zu hundert Prozent garantiert, denn nach dem Eingriff sollte man selbst auch ein bisschen an sich arbeiten um wieder mehr Selbstvertrauen zu erlangen. Wer allerdings wirklich eine Straffung der Augenlider möchte, sollte sich wirklich lieber einer OP unterziehen, denn wie bereits erwähnt kann erschlafftes Gewebe nicht wieder straff gemacht werden, egal was man für Wundermittelchen benutzt. Auch die Methode von Botox spritzen kann die Augenlider nicht straffer machen. Und wenn man sich doch für Botox entscheiden sollte, muss man bedenken, dass man diese Methode immer und immer wieder wiederholen muss.